Über Depotkonten werden lediglich die wertpapierseitigen Buchungen eines Wertpapiergeschäfts abgewickelt, während die geldmäßigen Gegenbuchungen (Kaufpreis, Verkaufserlös, Zins- und Dividendengutschriften) über Girokonten geleitet werden. Entsprechend beruhen Depotgutschriften insbesondere auf Wertpapierkäufen oder Übertragungen, Depotlastschriften auf Wertpapierverkäufen oder Übertragungen. Depotguthaben weisen den Bestand an genau bezeichneten Wertpapieren aus, den der Kontoinhaber beim kontoführenden Kreditinstitut unterhält. Dabei ist die im Hintergrund zum Depotkonto stehende Verwahrungsart der Wertpapierbestände von Bedeutung. Bei Investmentfonds wird der Begriff Anlagekonto verwendet.
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